Presse
Hinterländer Anzeiger vom 24. Oktober 2003
Bernd Schmidt ist der FWG-Wunschkandidat
Dautpehtal-Mornshausen. Der Dautpher Bernd Schmidt (44) soll
der Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler (FWG) werden. Die fünfköpfige
Findungskommission stellte mit dem Diplom-Verwaltungswirt gestern Abend ihren
Vorschlag an die Mitglieder in Mornshausen der Öffentlichkeit vor.
In einer Mitgliederversammlung am 19. November wollen die Freien Wähler
Schmidts Kandidatur in trockene Tücher bringen. „Er sollte parteilos
und in Dautphetal wohnhaft sein, wirtschaftliche und soziale Kompetenz sowie
Erfahrungen im Verwaltungsbereich mit sich bringen und dynamisch an Aufgaben
herangehen. Er sollte in Ehrenämtern in der Gemeinde engagiert sein und
ein sympathisches Erscheinungsbild haben. Wenn er dann noch zusätzlich
die zweite Verwaltungsprüfung absolviert hat, wäre es optimal.“
So hat sich FWG-Vorsitzender Michael Honndorf das Profil seines Bürgermeister-Kandidaten
vorgestellt.
Mit Schmidt hat Honndorf offenbar einen Wunschkandidaten gefunden: Der Dautpher
ist Verwaltungsleiter des Fachbereiches Gefahrenabwehr und Fachdienstleiter
für den Bereich Rettungsdienst im Landkreis. Von 1992 bis 2001 hatte er
das Sportamt des Landkreises geleitet.
Karriere beim Kreis
Seine Karriere begann er in der Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle im Landkreis.
Später wechselte er zur Führerscheinstelle, dann in die Personalabteilung.
Als Sachgebietsleiter war er anschließend für das Haushaltswesen
im Landkreis verantwortlich und führte auch das Protokoll im Haupt- und
Finanzausschuss. Außerdem war er stellvertretender kaufmännischer
Betriebsleiter des Betriebes für Abfallwirtschaft Marburg-Biedenkopf.
Auch ehrenamtlich ist Schmidt engagiert: Im Chorgesang ist er seit vielen Jahren
aktiv. Dem Männergesangverein Dautphe steht er seit 2002 als Vorsitzender
vor. Im gleichen Jahr wurde er Vorsitzender des Sängerkreises Biedenkopf.
Schon seit 1999 ist er Vizepräsident im Hessischen Sängerbund. Den
Skiclub Dautphe gründete er 1981 mit. Einige Jahre war er auch Vorsitzender
des Vereins Auch die Herzsportgruppe Dautphe initiierte er mit. Schließlich
mischt er noch seit über 20 Jahren im Dautpher Karneval mit.
Anscheinend war Schmidt nicht nur Wunschkandidat der FWG: „Ich trage die
Idee Bürgermeister zu werden schon seit einigen Jahren mit mir“,
gab Schmidt gestern Abend zu. Unterstützung für seine Gedanken habe
er in Gesprächen erfahren. Dabei hätten ihn durchaus verschiedene
Gruppierungen bestärkt. „ich wollte aber parteilos und ungebunden
sein. In der FWG habe ich daher den passenden Partner gefunden“, so Schmidt.
Richtig offiziell wird seine Kandidatur erst am 19. November bei der Mitgliederversammlung
um 19.30 Uhr im Mornshäuser Bürgerhaus. Dort stimmen die 15 eingetragenen
Mitglieder der FWG über Schmidt ab.
Oberhessische Presse vom 21. November 2003
Bernd Schmidt baut auf Gemeinsinn
Bürgermeisterkandidat der FWG formuliert seine Ziele und Vorstellungen
Mornshausen. Elf Mitglieder nahmen an der Wahl teil; elf hoben
die Hand für Bernd Schmidt. Der Dautpher ist seit Mittwochabend offiziell
FWG-Kandidat für die Bürgermeisterwahl.
Gezweifelt hatte an dem Ausgang niemand, doch es bedurfte des Votums in geheimer
Abstimmung. Dann erst war der 44-jährige Bernd Schmidt offiziell als Bewerber
der Freien Wählergemeinschaft für die Bürgermeisterdirektwahl
am 7. März in Dautphetal nominiert.
Für den frisch gewählten gab’s Präsente und lobende Worte.
Und sogleich machte sich Schmidt daran, seine Ziele und Vorstellungen vorzutragen,
die letztlich auch die Dautphetaler davon überzeugen sollen, dass er der
richtige Mann für Bürgermeisteramt ist.
Der Dautpher will auf der Basis bestehenden Rahmenbedingungen die Strukturen
für den Wirtschaftsstandort Dautphetal weiter ausbauen. Die Gemeinde soll
für Gewerbeansiedlungen noch interessanter werden. Er will sich für
den Ausbau der Bundesautobahnen A 49 und A 4 genauso wie für den Erhalt
der Bahnlinie Kurhessen stark machen.
Auch für den Abbau des Defizits bei den Bürgerhäusern hat er
ein Rezept. Sie sollen attraktiver werden. Daraus verspricht er sich eine bessere
Nutzung und damit einhergehende höhere Einnahmen. Bei anstehenden Kanalsanierungen
würde er – wie bereits in Nachbarkommunen praktiziert – verstärkt
auf das sogenannte Part- und Inlinersystem setzen bei dem, gegenüber herkömmlichen
Grundsanierungen, bis zu 50 Prozent an Kosten gespart werden können.
Bei den Kindergärten haben nach seinem Dafürhalten die erzieherischen
und bildungspolitischen Aufgaben höheren Stellenwert als die Finanzierungsfrage.
Bernd Schmidt will Dautphetal attraktiver für den Tourismus machen. Vorhandene
Infrastruktur sollte seiner Meinung nach besser vermarktet werden, und er schlägt
einen Bogen zum Verein „Region Lahn-Dill-Bergland“, in den er Dautphetal
gern eingebunden sähe.
Weiteres Standbein für die Zukunft Dautphetals soll die Förderung
und Stärkung der Vereinsstrukturen sein. „Wenn das Vereinsleben in
Ordnung ist, dann wird auch der Gemeinsinn gestärkt“, der sehr wichtig
für die Gemeinde sei, sagt Schmidt. Er möchte künftig weg vom
„Gießkannen-Prinzip“ und hin zu Projektbezogener Vereinsförderung.
Noch höher gewichten möchte er das Ehrenamt, und er will das Potenzial
der Verwaltung noch effizienter ausschöpfen.
Er wolle das Gespräch mit der Bevölkerung suchen und enger mit den
Ortsbeiräten zusammenarbeiten, kündigt der Bürgermeister-Kandidat
an. Bernd Schmidt ist kommunalpolitisch bisher noch nicht in Erscheinung getreten,
sieht aber gerade darin eine große Chance „neutral und unabhängig,
ohne auf politische Gegebenheiten Rücksicht nehmen zu müssen, als
Bürgermeister zu wirken“. Mit Fachwissen und Sachverstand will er
in Zusammenarbeit mit allen Gemeindegremien, der Verwaltung und den Bürgern
für das Gemeinwohl Dautphetals arbeiten.
„Die Vorstellungen, Du hast entsprechen auch unseren Zielen“, kommentierte
FWG-Fraktionsvorsitzender Kurt Lenz Schmidts Vortrag. Dem schloss sich auch
Jürgen Reitz, Vorsitzender der FWG Kreisgemeinschaft, an. Er wünschte
dem Kandidaten, dass dieser den ganzen Schwung seiner Ideen und Vorstellungen
bis zur Wahl rüberbringe, und die Wähler erkennen würden, dass
er der richtige Mann fürs Bürgermeisteramt sei.
Oberhesseische Presse - Online Archiv
Bürgermeisterkandidat stellte Team vor
von Jürgen Jacob Mornshausen/D.
Mit einem "Unterstützungsteam" beginnt Bürgermeisterkandidat Bernd Schmidt (44) die Vorbereitungen zur Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Dautphetal.
Im Dorfgemeinschaftshaus Mornshausen stellte der Dautpher Bernd Schmidt die Mannschaft vor, die ihn in den kommenden Monaten bis zur Bürgermeisterwahl am 7. März begleiten und unterstützen wird. Bei der Auswahl der "fachkompetenten Mitstreiter" hatte er darauf geachtet, dass möglichst viele Ortsteile Dautphetals berücksichtigt wurden. Schmidt möchte den Begriff "Wahlkampf" vermeiden. "Ich sehe die Zeit bis zum Wahltag nicht als Kampf an", betonte er.
In einem fairen Wettbewerb um das Bürgermeisteramt geht es seiner Meinung nach vielmehr darum, zu überzeugen, nicht zu besiegen. Er wählte als Motto "Kompetent, gemeinsam und fair".
Schmidt wird unterstützt von Karl Bamberger (Friedensdorf), Einrichtungsleiter der Lebenshilfe Marburg, Gemeindevorsteher Klaus Herrmann (Herzhausen), Michael Honndorf (Mornshausen), Vorsitzender der Dautphetaler FWG, dem FWG-Fraktionsvorsitzenden Kurt Lenz (Mornshausen) und Albrecht Trenker (Holzhausen), Personalleiter beim Landeswohlfahrtsverband und langjähriges Mitglied der Dautphetaler Gemeindevertretung.
Oberhessische Presse vom 11. Februar 2004
Nachfolgend die Fragen für das „OP Merkbuch der Bekenntnisse"
1. Was machen Sie zuerst, wenn Sie als Bürgermeister gewählt werden?
Mich bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken. Ganz herzlich bedanken werde ich mich bei allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben.
2. Über welchen Gratulanten würden sie sich am meisten freuen, wenn Sie die
Wahl gewinnen?
Über meine beiden Mitbewerber und des noch amtierenden Bürgermeisters Hauswirth.
3. Auf welches Hobby möchten Sie auch als Bürgermeister keinesfalls verzichten?
Singen in meinem Männergesangverein und Skilaufen.
4. Wie sähe die Gemeinde Dautphetal und die Ortsteile aus, könnten Sie alles nach
Ihrem Willen gestalten?
Dautphetal ist schon jetzt eine liebens- und lebenswerte Gemeinde und muss nicht von Grund auf umgestellt werden. Ich will die kompetente Arbeit meines Vorgängers Hans Hauswirth fortsetzen, und in sachlicher Kooperation mit den politischen Gremien unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger Dautphetal weiter gestalten.
5. Wie schaffen Sie innerhalb der Gemeindeverwaltung ein gutes Betriebsklima?
Durch Sachlichkeit, Offenheit, Verständnis und Transparenz.
6. Welche Projekte wollen Sie in den nächsten sechs Jahren in Dautphetal
verwirklichen?
Es gibt eine Menge von Projekten, die aus meinen Zielen und Vorstellungen des Wahlprogrammes entnommen oder auch auf meiner Homepage www.schmidt-dautphetal.de nachgelesen werden können. Ganz oben stehen dabei die Gemeindefinanzen, die unter wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten auf eine solide Basis zu bringen sind. Nur so kann Spielraum geschaffen werden, um Projekte zu verwirklichen.
7. Welches Stück Natur mögen Sie am meisten in Dautpheal?
Dautphetal liegt in einer so reizvollen Landschaft, dass es mir schwer fällt mich für ein spezielles Stück zu entscheiden. Ganz Dautphetal ist ein Stück Natur, man nennt es ja nicht umsonst die Perle des Hinterlandes. Dort gibt es immer wieder Neues zu entdecken.